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🎈 Ruhig werden mit Ballonatmung

Text der Folge

Hallo. Heute schauen wir uns eine ruhige, langsame Folge an. Wie beruhigen wir unseren Körper, wenn wir traurig, wütend oder aufgeregt sind? Das lernen wir jetzt zusammen.

Manchmal sind wir traurig, wütend oder ganz aufgeregt. Dann geht unser Atem schneller und unser Herz klopft laut. Unser Körper ist ganz durcheinander. Aber langsames Atmen kann ihn beruhigen.

Jetzt spielen wir ein Spiel. Stell dir einen kleinen Ballon in deinem Bauch vor. Wenn du einatmest, wird der Ballon größer. Wenn du ausatmest, wird der Ballon kleiner. Mehr ist es nicht.

Wir probieren es zusammen. Setz dich bequem hin. Atme langsam durch die Nase ein: eins, zwei, drei, vier. Der Ballon in deinem Bauch wird größer. Jetzt halte kurz an. Dann atme langsam aus: eins, zwei, drei, vier. Der Ballon wird kleiner.

Noch einmal. Atme langsam ein: eins, zwei, drei, vier. Der Ballon wird größer. Halte kurz an. Jetzt atme langsam aus: eins, zwei, drei, vier. Lass deine Schultern ganz weich werden.

Noch einmal, das ist das letzte Mal. Atme ein: eins, zwei, drei, vier. Halte kurz an. Atme aus: eins, zwei, drei, vier. Gut gemacht, das war schön.

Schau, wie langsam und lang dein Atem jetzt ist. Auch dein Herz wird ruhiger. Du kannst die Ballonatmung überall machen: in der Schule, zu Hause, unterwegs. Niemand merkt es.

Es gibt noch andere Wege, ruhig zu werden. Atme ein, als würdest du an einer Blume riechen, und atme aus, als würdest du eine Kerze auspusten. Zieh dich wie eine Schildkröte in deinen Panzer zurück und ruh dich aus. Oder zähle fünf Dinge, die du um dich herum sehen kannst. Im Spiel kannst du alles ausprobieren.

Wunderbar. Wenn unser schneller Atem langsamer wird, wird auch unser Körper ruhig. Denk an den Ballon in deinem Bauch: ein, halten, aus. Jetzt probier die Ballonatmung aus!