🪨 Gesteine, Erze und Fossilien
Folge geschafft! 🎉
Text der Folge
Hallo! Heute schauen wir unter die Erde. Dort gibt es Gesteine, Erze und sogar Spuren von sehr alten Lebewesen: Fossilien.
Der Boden ist nur eine dünne Schicht auf der Erde. Darunter liegt Gestein. Der feste Teil der Erdkruste besteht aus Gestein. Auch Berge sind Gestein.
Jedes Gestein ist für etwas anderes nützlich. Granit ist hart, deshalb wird daraus eine Arbeitsplatte für die Küche. Marmor glänzt, wenn man ihn poliert: Daraus macht man Statuen und Treppen. Mit Kalkstein baut man Mauern.
Im Gestein stecken Erze: glänzende, wertvolle Stoffe. Sie werden im Bergwerk abgebaut und verarbeitet. Erze sind der Rohstoff für viele Dinge.
Aus Erz werden Dinge! Kupfer wird verarbeitet und zum Draht im Stromkabel. Eisen wird verarbeitet und zum Nagel. Gold wird verarbeitet und zum Ring.
Wie entsteht ein Fossil? Vor sehr langer Zeit starb ein Fisch in einem See. Der Fisch sinkt langsam auf den Grund.
Die weichen Teile des Fisches verfaulen. Die Knochen bleiben. Gleich darauf bedecken Schlamm und Sand sie. So bleiben die Knochen geschützt.
Obendrauf lagern sich neue Schichten ab. Es vergeht sehr viel Zeit: Tausende, sogar Millionen Jahre. Schlamm und Sand werden zu Stein, die Knochen bleiben im Gestein eingeschlossen.
Jahre vergehen. Regen, Wind sowie Hitze und Kälte tragen die Gesteinsschichten oben ab. Eines Tages sind die Knochen wieder zu sehen. Das ist ein Fossil: der Rest eines sehr alten Lebewesens, der im Gestein erhalten geblieben ist.
Fossilien erzählen uns von der Vergangenheit. Wird auf einem Berggipfel ein Fossil einer Muschel gefunden, war dort vor sehr langer Zeit der Meeresboden. Findet man den Abdruck eines Blattes, wuchsen dort Pflanzen.
Zusammenfassung: Der feste Teil der Erdkruste besteht aus Gestein. Im Gestein stecken Erze: Aus Kupfer machen wir Draht, aus Eisen Nägel. Fossilien sind Spuren von sehr alten Lebewesen. Jetzt probier es in „Die Erde dreht sich“ aus!