❗ Wozu brauchen wir Satzzeichen?
Folge geschafft! 🎉
Text der Folge
Hallo! Die kleinen Zeichen, die wir beim Schreiben setzen, haben eine wichtige Aufgabe. Heute lernen wir den Punkt, das Fragezeichen, das Ausrufezeichen, das Komma und die Anführungszeichen kennen.
Gleiche Wörter, drei verschiedene Bedeutungen! Pengu ist da. Wir erzählen etwas, die Stimme bleibt ruhig und geht nach unten. Pengu ist da? Wir fragen, die Stimme geht nach oben. Pengu ist da! Wir sind aufgeregt, die Stimme wird kräftig.
Der Punkt steht am Ende eines Aussagesatzes: „Es ist sonnig.“ Das Fragezeichen steht am Ende eines Fragesatzes: „Wie geht’s dir?“ Das Ausrufezeichen zeigt Freude, Staunen, eine Warnung oder einen Ruf: „Hurra!“
Wenn wir etwas aufzählen, setzen wir ein Komma. Im Korb liegen Apfel, Birne, Banane und Erdbeere. Die Wörter trennen wir mit Kommas. Vor „und“ steht kein Komma.
Wenn wir jemanden ansprechen, und auch nach Wörtern wie „ja“ und „nein“, setzen wir ein Komma. Beim Lesen machen wir dort eine ganz kurze Pause. Ada, kannst du mir helfen? Ja, klar!
Wenn jemand etwas sagt, schreiben wir seine Worte in Anführungszeichen. Vor der Rede steht ein Doppelpunkt: Mina sagt: „Hallo!“ Das erste Zeichen sitzt unten, das zweite oben. Ausrufezeichen und Fragezeichen stehen vor dem zweiten Anführungszeichen.
Aufgepasst: Vor dass und weil steht immer ein Komma, denn dort beginnt ein neuer Teil des Satzes. Ich weiß, dass du kommst. Ich bleibe, weil es regnet. Vor „und“ steht dagegen kein Komma: Tom und Lea kommen.
Alles zusammen: ein kurzer Brief an Ben! Nach der Anrede steht ein Komma, vor „weil“ steht ein Komma, bei der Aufzählung stehen Kommas, am Ende ein Punkt, ein Ausrufezeichen und ein Fragezeichen. Jedes Zeichen hat seinen Platz.
Zusammenfassung: Satzzeichen bestimmen, wie wir beim Lesen klingen und was ein Satz bedeutet. Punkt, Fragezeichen und Ausrufezeichen beenden den Satz. Das Komma zählt auf, spricht an und steht vor dass und weil. Anführungszeichen zeigen, was jemand sagt. Probier es jetzt im Spiel aus!